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Sanftanlaufgerät
Durch Verminderung des Anzugsstroms Reduzierung des Anzugsmomentes zur Verhinderung von Überbeanspruchung von mechanischen Teilen beim Anlauf.
 
 
Schaltbetrieb
Betriebsarten, bei denen der Motor häufig ein- und ausgeschaltet wird, siehe auch Betriebsart z.B. S 4, S 5.
 
 
Schlupf
Unter Schlupf versteht man die Abweichung der Betriebsdrehzahl einer Asynchronmaschine von der Synchrondrehzahl.
 
 
Schneckengetriebe
Kraftübertragung und Untersetzung erfolgt über Schnecke (Stahl) und Schneckenrad (Bronze). Die Ausgangswelle (Hohlwelle) liegt rechtwinklig zur Eingangswelle.
 
 
Schutzart
Die Schutzart IP XY kennzeichnet den Umfang des Schutzes gegen
 
X = eindringen von Fremdkörper
Ziffer   Schutz gegen Fremdkörper
0         kein Schutz
1         grosse Fremdkörper (Durchmesser >50 mm)
1         mittelgrosse Fremdkörper (Durchmesser >12 mm)
3         kleine Fremdkörper (Durchmesser >2,5 mm)
4         kornförmige Fremdkörper (Durchmesser >1 mm)
5         Staubablagerung
6         Staubeintritt
 
Y = eindrigen von Wasser
Ziffer   Schutz gegen Wasser
0         kein Schutz
1         Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
2         Schutz gegen schräg (bis 15°) fallendes Tropfwasser
3         Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4         Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5         Schutz gegen Strahlwasser
6         Schutz gegen starkes Strahlwasser
7         Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8         Schutz gegen dauerndes Untertauchen
 
 
Schutzdach
Wird bei senkrechten Bauformen mit der Welle nach unten auf der Lüfterhaube angebracht, bei ex-geschützten Motoren vorgeschrieben.
 
 
Spannung
Die für den Motor vom speisenden Netz zur Verfügung gestellt wird, als Standard wird 400 V vorausgesetzt.
 
 
Steinmetzschaltung
Mit Hilfe der Steinmetzschaltung kann ein Drehstrommotor an Einphasennetz 230 V angeschlossen werden, Verluste bei der Leistung und beim Anzugsmoment sind zu beachten.
 
 
Stern-Dreieck-Anlauf
Die Motorwicklung wird erst in der Sternschaltung und dann in die Dreieckschaltung geschaltet, dadurch werden Anzugsstrom und Anzugsmoment reduziert.
 
 
Sternschaltung
bei der Sternschaltung sind drei Wicklungsenden miteinander verbunden, auf die anderen Enden ist das Netz geschaltet.
 
 
Stillstandsheizung
Heizband zur Verhinderung von Kondensat während des Stillstandes.
 
 
Stromart
Drehstrom (3 Phasen); Einphasen-Wechselstrom (1 Phase, Nullleiter), Gleichstrom.
 
 
Synchrondrehzahl
Drehzahl des im Stator umlaufenden Magnetfeldes.
 
 
Stator
Feststehendes bewickeltes Blechpaket im Gehäuse.
 
 
Stirnradgetriebe
Kraftübertragung und Untersetzung erfolgt über einen Satz Stirnräder, in der Regel schrägverzahnt. Die Ausgangswelle des Getriebes liegt in gleicher Richtung wie die Eingangswelle.
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